Naturheilkunde

Naturheilkunde entstand mit Beginn der Menschheit. Seit eh und je wurden Mittel zur Genesung und Praktiken zur Behandlung von Menschen und später ihrer Tiere, mit Hilfe der Natur, in allen Kulturen und Regionen der Erde angewandt. Naturvölker und das antike Griechenland verstanden die Natur selbst als die Kraft, die Heilung und Lebensenergie im Organismus aktiviert.

Der Grundstein der Naturheilkunde liegt in der Betrachtung des Lebewesens nach dem Ganzheitsprinzip. Bei diesem wird ein enger Zusammenhang zwischen

  • den äußeren Umständen im Leben des Tieres
    ( z. B. Fütterungsbedingungen, Beziehung zum Besitzer…)
  • dem Wesen des Tieres( Reaktion auf Umstände durch Charakter und Erlebtes)
  • und seinen physischen Besonderheiten( Erkrankungen/ Störungen)

gesehen und die Wechselwirkungen dieser Punkte aufeinander wahrgenommen und bewertet.

 

Das Gleichgewicht in dem Zusammenspiel zwischen diesen Einflüssen, beziehungsweise dessen Ungleichgewicht definiert folglich Gesundheit und Krankheit, in der Naturheilkunde.

In der Tiermedizin handelt es sich um Lebewesen, welche ihren eigenen Charakter und ihre eigenen physischen und psychischen Besonderheiten haben. Dazu leben sie in einer speziellen, von einem menschlichen Individuum beeinflussten und gesteuerten Umgebung.

Für eine fundierte Diagnosestellung und Therapie ist also ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und eine gute Beobachtungsgabe gefragt, um Problemen, mit vielen, möglich auslösenden Faktoren auf den Grund gehen zu können.

Im Gegensatz zu der Humanmedizin sind unsere Patienten nicht in der Lage selbst von ihren Symptomen und Leiden berichten zu können. Das führt dazu, dass auch eine eingehende Befragung des Patientenbesitzers, in Bezug auf die Lebensumstände und individuellen Charaktereigenschaften des Tieres, im Zuge der Anamnese besonders wichtig ist, um einen aussagekräftigen Eindruck über die vorliegende Situation zu bekommen. Um also ein Bild des Ganzen zu bekommen

Die Naturheilkunde sucht immer nach dem Auslöser einer Erkrankung und versucht durch meist natürliche, alternativmedizinische Methoden, dem Organismus anzuregen sich selbst zu helfen.

Es wird, z. B.  selten gegen einen Erreger gekämpft, sondern der Körper durch individuelle und sinnvolle Maßnahmen dazu angeregt sich selbst zu helfen.

Die Aufgaben und Nutzen von Tieren, ins Besondere von Haustieren unterliegen seit den letzten Jahrzehnten einem starken Wandel.

Von dem möglichst starken, mutigen und selbstständig arbeitenden Bewacher, der stets aufmerksamen Jägerin, dem Sonntagsbraten und dem schönen Sänger hin zum Sozialpartner des Menschen.

Der Fortschritt und die Veränderungen des menschlichen Lebens eilen den Biologischen seines Körpers und Geistes und der seiner Tiere in vielen Bereichen so voraus, dass daraus Probleme entstehen, mit denen der Mensch sich früher nicht auseinandersetzten musste. Durch die neugewonnene körperliche und emotionale Nähe zu unseren Haustieren sehen wir uns mit Fragen konfrontiert, die noch vor einigen Jahrzehnten vollkommen bedeutungslos waren. Verträgt mein Hund seine Nahrung, das Autofahren oder schafft er das Treppensteigen noch? Fühlt unsere Katze sich trotz unseres Babys noch wohl Zuhause, wird sie artgerecht ernährt und versteht sie sich mit dem Kater von nebenan?

Und genau dort setzt die Naturheilkunde durch ihre ganzheitliche Betrachtungsweise und der Anregung der körpereigenen Heilungsprozesse an, um ein harmonisches und gesundes Zusammenleben zwischen Mensch und Tier, mit all den neuen Herausforderungen zu sichern.

Da die Berufsbezeichnung des Tierheilpraktikers leider nicht geschützt ist, sich also jede Person ohne Grundlagen und Erfahrungen und ohne Prüfungen und Abnahme der Sachkunde durch einen Amtsarzt Tierheilpraktiker nennen darf, ist eine fundierte Ausbildung, fortwährende Weiterbildung und die verantwortungsvolle Zusammenarbeit mit Tierärzten die wichtigste Basis, für seriöses Arbeiten und ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Patienten(halter) und dem Tierheilpraktiker.

Gute Ausbildungen bieten, unter anderem das von mir ausgewählte ILS oder die Paracelsus Schulen. Diese fundierte Bildung, welche tiefgreifende Fähigkieten und Kenntnisse hervorbringen soll, ist meiner Meinung nach jedoch schwer in einem solchen Studium zu erlangen.

Darum ist es umso wichtiger eine Ausbildung und Berufserfahung im Bereich der Tiermedizin vorweisen zu können, auf die die Weiterbildung zum Tierheilpraktiker aufbaut.

So können Sie sich auf kompetente und seriöse Unterstützung verlassen.

Gemeinsam für ein Ziel!

Die Teamarbeit zwischen Naturheilkunde und der Schulmedizin ist für die Alternativmedizin unerlässlich, um verantwortungsvolle Tiermedizin zu betreiben. Naturheilverfahren anzuwenden beinhaltet seine Grenzen zu kennen und gewissenhaft mit der Gesundheit seines Patienten umzugehen.

Tiere die an Erkrankungen leiden, welche operative Eingriffe, unter Narkose erfordern und/ oder mit verschreibungspflichtigen Medikamenten behandelt werden müssen gehören in tierärztliche Obhut. Die Genesung kann und sollte jedoch in vielen Fällen naturheilkundlich unterstütz werden.

Da mir sehr an einer engen Zusammenarbeit mit hiesigen Tierärzten gelegen ist, stelle ich ein Überweisungsformular bereit. Dies bietet uns die Möglichkeit eines eindeutigen, schnellen und unkomplizierten Austausches von Informationen. Natürlich stehe ich den tierärztlichen Kollegen, bei dennoch auftretenden Fragen oder Hinweisen an mich gerne auch telefonisch oder via Mail zur Verfügung.

„Sie haben Fragen zu Naturheilkunde oder möchten noch einmal genauer Informiert Werden? Ich helfe Ihnen gerne weiter.“